1965 in Nantes geboren, lebt in Paris
Auswahl von Einzelausstellungen: CAPC, Bordeaux Galerie Yvon Lambert, Paris Galerie Baronian-Lambert, Grand Galerie Ugo Ferranti, Rome Galerie Buchmann, Basel Galerie Catherine Issert, Saint-Paul de Vence Castelli Graphics, New York Léo Castelli Gallery, New York Kunsthalle, Basel Galerie Barbara Farber, Amsterdam Kunstverein, Rheinlande/Westfalen Kunsthalle, Düsseldorf Galerie Harald Behm, Hamburg Kestner-Gesellschaft, Hannover Musée d'Art Contemporain, Montréal Musée d'Art Moderne, Toulouse Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Jean Charles Blais ist einer der international bekanntestes Künstler der jungen Generation in Frankreich.
Eine wunderbare Einrichtung: ein Sessel, eine Fensterscheibe, Wandschirm, Klang, Farbe,... ein Netz von Wellen, um zu sehen, ohne gesehen zu werden, gegenwärtig, ohne da zu sein, ein Thron in den Wolken, von oben sehen, geschützt von der Realität, die zwangsläufig im Begriff ist, woanders zu sein.
Alles wird sozusagen bequem, ein Traum, keine physischen Verwicklungen, keine Gefühlsexperimente... Wellen nur Wellen, über die alles, was offen in Erscheinung tritt, in einer Verbindung zum menschlichen Verhalten steht. Für den Menschen existiert nur eine Sache, auch wenn es sich um etwas sehr Mächtiges wie Religion oder Logik der Selbstentscheidung handelt, durch die Tatsache, daß er sich darauf beziehen kann.
Jeder setzt sich in einem autonomen, perfekt kreisförmigen System ab, in dem alles, was sich zeigt, abhängig von dem ist, was man sehen will und von dem, was man nicht sieht.
"Und was ist die Konsequenz" werden sie mich fragen "nichts eben". Das soll nicht heißen, daß 'die Leute' dumm sind. Daniel Sibony sagte, daß Leute auf eine allgemeine Art und Weise erstaunlich intelligent seien - "erstaunlich" denn man muß sich klarmachen, daß die Dummheiten, die passieren, von Menschen aus allen Schichten begangen werden, sogar von Intellektuellen bis zu denen der extremen Intelligenz, nur haben sie Schwierigkeiten, das zu erkennen; sie denken, wenn sie ihren Verstand einsetzen, können sie sich über alles erheben (das ist vielleicht nicht ganz falsch, aber wie wir sehen, bleibt durch das "Abgrenzen" nichts als sie selbst übrig... ganz wenig).
Kommen wir zurück auf die Frage der F.A.Z. Die Menschen sind nicht dumm, ich bestehe darauf, sie sind sensibel für unwirkliche, indirekte, magische Effekte, Worte und Bilder, die man zur Schau stellt.
Das Medium ist nicht wichtig, denn jeder kommuniziert durch Fliehen, alles ist "flüchtig" und zwar um so mehr, desto intensiver man sich darum bemüht, zu beherrschen, passend zu machen.
Am Ende ist es die Gegenwart, die außergewöhnliche Nähe von Dingen, die es zu vermitteln gilt, was auch ganz gut gelingt. |
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