wurde in Oberhausen, im Zentrum des Ruhrgebietes, geboren. Nach einem Praktikum der Eisenhüttenkunde, das nach Tradition seines Großvaters und Vaters sozusagen Pflicht war, studierte er Volkswirtschaft, besuchte dann die Akademie für Werbung, bevor er an der Folkwangschule in Essen ein Kunststudium als Abschluss seiner Gesamtausbildung absolvierte.
Durch diese Ausbildung vorgegeben war der klassische Weg einer Künstlerkarriere schwer möglich. Zunächst in Marketingbereichen großer Unternehmen sich durchsetzend, gründete er danach eigene Agenturen, ohne sich jemals der Malerei zu entsagen. Umgekehrt blieb Werbung trotz seiner Leidenschaft für Malerei und Plastik immer ein wichtiges Element seiner individuellen Freiheit. Das Bonmot von Andy Warhol "Mein ganzes Leben war Werbung" hat er, das kann man sagen, durchgehend selbst gelebt.
Im Kontext der Spannungsbereiche von Kunst und Werbung hat Günter Steinmann immer ästhetisch-kreative Inhalte vermittelt, die scheinbare Grenzen zwischen Kunst und Alltag fließend werden ließen. Er artikulierte seine Werbeideen mit Inhalten und Techniken der Kunst, umgekehrt inszenierte er seine freien Plastiken und Malereien bewusst oft plakativ.
Nach ersten Anfängen im Realismus setzte er sich in den 70er-Jahren mit dem Spätexpressionismus auseinander, bevor seine Arbeiten von Abstraktion und Konstruktion geprägt wurden. Diese beiden Kunstaussagen hat er nie aufgegeben, auch dann nicht, wenn zeitweise figurative Kompositionen seine Motivwelt beherrschten. Klaren Farben, die Licht und Freude assoziieren, ist er immer treu geblieben, und auch die Erotik hat er immer als einen Motor des Lebens angesehen.
Günter A. Steinmann wurde in regelmäßigen Intervallen zu großen Objektaufgaben und Ausstellungen eingeladen; seine Arbeiten sind in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten und auch im öffentlichen Raum zu erleben.
Er lebt und arbeitet in Hattingen an der Ruhr und im spanischen Künstlerdorf Altea, des Lichts wegen, wie er sagt. |
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