StartseiteKunst in der KanzleiDouglas Cumming

1943 geboren in Fort Dodge, Iowa, USA

1965 Studium, Drake University, Professort, Art Department, University of Wisconsin-Stout, Menomonie, Wisconsin

1967-71 Einzel- und Gruppenausstellung u. a. in Indianapois, Oklahoma City, Philadelphia, Knoxville, Washington D.C., St. Paul, Rochester, New York

1979 Förderpreis der Heitland Foundation, Celle

Internationale Einzel- und Gruppenausstellungen u. a.:
1972-85 Helsingborg, Dortmund, Hannover, Malmö, St. Paul, Basel, Paris, New York, Minneapolis, Münschen, Köln, Chicago, Düsseldorf.

Ankäufe:
Mussen in Washington D.C.; Winnipeg, Kanada; Denver, Illinois; Minneapolis; Wisconsin; Landesmuseum Hannover.


Färbt die Botschaft grün

Die Zukunft... die Medien... die Zukunft der Medien... Medien und die Zukunft, das sind Zusammenhänge, die heute unauflöslich miteinander verknpüft sind, aber den Uniformierten (Desinteressierten) kümmert es wenig, welche Wirkung die Medien auf uns haben.

Vor kurzem traf ich auf dem Amsterdamer Flughafen Desmond Tutu. Wir wechselten ein paar Worte, und ich sagte ihm, wie sehr ich ihn bewundere und daß er der Zuneigung und Achtung der ganzen Welt sicher sein könne. "Ich freue mich sehr darüber, vielen Dank" sagte er. Dann war er verschwunden. Dieser Mann versteht die Bedeutung (und infolgedessen die Macht) von Information. Allerdings könnte man dasselbe auch von Herrn Botha sagen. Es besteht eine direkte Verbindung zwischen Wahrheit und Lebensqualität. Südafrika ist nur ein Beispiel dafür, wie mangelnde Wahrheiten beide Seiten eines Sachverhaltes verleugnen können... die uniformierte Bevölkerung ist stets das Opfer.

Im Zeitalter der unverzögerten Nachrichtenübermittlung bedeutet Information eine ungeheure Machtbasis. Es stellt sich damit die Frage, wie die wenigen, die die Kontrolle über die Medien haben, Informationen sammeln und anbieten. Sagen Sie uns, was wir wissen müssen, damit unser Leben Qualität und Schaffenskraft besitzen kann?

Greifen die Medien wirklich alle denkbaren Gedankengänge... frei von kommerziellem Streben, Konkurrenzdenken, nationalistischem, religiösem oder politischen Gewinnstreben auf? Mein eigenes Land zum Beispiel wird zur Zeit geistig und in der Tat von Männern regiert, die aus einer absolut geschäftsorientierten Welt kommen. Diese Regierunginsbesondere wird keine Mühe darauf verschwenden, schöpferische Beiträge von Hochschulen und freien Künstlern zu fordern oder von Forschern und Mathematikern.

Wieviel Zeit aber wird in unseren Medien täglich auf die geistig-philosophische, moralische und ästhetische Auseinandersetzung verwandt? Das Privatleben von Gary Hart ist ihnen interessanter als seine Aufsätze und Bücher zu zeitgenössischen Fragen..., aber ist es auch wichtiger? Natürlich nicht, aber die Öffentlichkeit hat Interesse nur an dem, was ihr von den Medien immer wieder als interessant vorgegaukelt wird. Andy Warhol hat dies vor über zwanzig Jahren schon erkannt, als er Marilyn und Elvis (mit Pistole im Anschlag) als Presseobjekte malte, noch ehe wir für deren langsamen Tod Hilfestellung leisteten. Wir sind die Suppenkonserven und stehen in Reih und Glied, miteinander wetteifernd! Wenn die Medien für die Welt der Gedanken genausoviel Zeit aufwenden würden wie für die Welt der Politik, der Wirtschaft und des Sports, würde sich das sehr positiv auswirken.

Schließlich gilt unsere Sorge dem kleinen, empfindlichen Planeten Erde. Nur eine aufgekärte Bevölkerung kann die Erde vor weiterem menschlichen Mißbrauch schützen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Leuten, die an der Spitze unserer Nachrichtensysteme stehen, denn alle anderen Kräfte in Führungspositionen scheinen ihre Glaubwürdigkeit bereits eingebüßt zu haben. Wir brauchen die Medien als zukunftsweisende Kraft, die die Wahrheit in voller Größe ans Licht bringt und die uns hilft, achtsam zu sein.
Laßt die Botschaft grün erscheinen!


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